Making of: Fujifilm X-T1

Veröffentlicht: 30.04.2017

Ein sehr bedauerlicher Ort. Das ehemalige produzierende Unternehmen pachtete einige Grundstücke noch vor dem 2. Weltkrieg von der Stadt Düsseldorf. Nach Entlassungen und Schließungen, auch von anderen Werken des Futtermittelherstellers, wurde 2012/2013 das Insolvenzverfahren eröffnet. Letztmaliger Betrieb soll am 27. März 2013 stattgefunden haben. Nach über 100 Jahren Betrieb waren Umsätze rückläufig und somit die Düsseldorfer Werke samt Firma buchstäblich am Ende. Andere Standorte wurden 2012 bereits veräußert, bspw. Mannheim. Die Gebäude in Düsseldorf sind Stand heute, 30.04.2017, weder umzäunt noch richtig abgeschottet, sondern absolut offen zugänglich und verwahrlost. Jedoch nicht verwaist: Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis auch an diesem Lost Place Feuerteufel lodernde Feste feiern, wie bereits so oft in der benachbarten Papierfabrik...

Die Stadt Düsseldorf soll angeblich mit Schuld am Dilemma tragen. In Artikeln werden unter anderem neue Verordungen für das Hafengebiet und Probleme mit den Erbbaurechtsverträgen und der Grundstücksrückgabe thematisiert. Zu dem Gelände der ehemaligen GmbH gehörten eine öffentliche Tankstelle, Verwaltungsgebäude, Produktionsanlagen, Häuser mit Wohnungen und Bunkeranlagen zur Lagerhaltung.

 

Ich machte bei meinem Rundgang Bekanntschaft mit Möchtegern-Hippster-Studenten mit Zerstörungsdrang und herumstreunernden Kindern, die gleichwertige Symptome aufwiesen. Die Fabrik ist jedoch absolut nichts für einen Spaziergang. Sämtliche Gebäude befinden sich in einem kritischen baufälligen Zustand und gehören sofort abgerissen. Liebe Stadtverwaltung, wo bleiben die Bauzäune? Die Ideen für eine mögliche Neugestaltung? Oder gar der Abriss?

 

Das Areal ist zu gefährlich für offensichtliche öffentlich mögliche Zugänglichkeit. Wurde denn von den Unfällen und Vorfällen in der nachbarschaftlichen Hermes-Papierfabrik nichts gelernt???

 

Quellen:

 Jennifer Wütscher
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