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Veröffentlicht: 13.02.2017 --> Update 30.04.2017, es wird mit dem Abriss begonnen!

Ein Lost Place, wie man ihn sich vorstellt. Gruben im Boden, alte Gemäuer, Risse in den Wänden, demolierte Fenster. Die ehemalige XXL-Fabrik, heute KDH Hallen genannt, befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Ich warne ausdrücklich davor, dass abgesperrte Areal, welches mehrere Fußballfelder groß ist, zu betreten. Umso schöner ist der Gedanke daran, dass viele der alten Hallen und Gebäuden in einigen Jahren in neuem Glanz erstrahlen sollen. Helmut Frangenberg hat im April des Jahres 2016 ein bisschen für den Kölner Stadtanzeiger recherchiert.

"Mülheim - Es ist keine Übertreibung: Hier wurde die Welt verändert. Die vielen Überreste der alten Werkshallen, Fabriken und Verwaltungsgebäude (...) sind Zeugnisse eines unvergleichlichen industriellen Aufschwungs. Auf dem Gelände, das bis 1975 komplett zu Deutz gehörte, begann 1876 die Produktion des Viertaktmotors. Hier arbeiteten Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach und Ettore Bugatti, ehe sie eigene geschäftliche Wege gingen, hier wurden die Grundlagen für den schnell laufenden Benzinmotor geschaffen. Ende der 1860er Jahre waren die Erfinder um Nicolaus August Otto von der linken Rheinseite nach Deutz gezogen. Von den Werkshäusern der ersten Stunde kann man heute nichts mehr sehen. Die erhaltenen Gebäude repräsentieren bereits die zweite Generation der Deutzer-Mülheimer Motorenproduktion durch die Firma Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD), die heutige Deutz AG. In einigen der Hallen wird noch produziert, ein paar haben bereits eine neue Bestimmung gefunden, die meisten verfallen.

Ein neues Veedel - Nun planen Stadt, Architekten und Investoren den Umbau des riesigen, zentral gelegenen Areals in ein neues urbanes Stadtviertel. Rund 3000 Wohnungen sollen hier entstehen, dazu Gewerbeansiedlungen, neue Straßen und Plätze, Schulen und Kindergärten. Zur Zielsetzung gehört auch, das historische Erbe zu erhalten und für die imposanten Gebäude neue Nutzungen zu finden (...) Die gute Botschaft der Investoren: Nicht nur denkmalgeschützte Gebäude bleiben stehen, zahlreiche weitere Hallen und Bürogebäude, die zu KHD, Lindgens oder der Kölnischen Gummifädenfabrik gehörten, werden neu genutzt werden. Für einige Hallen gibt es schon langfristige Perspektiven: So haben die Kultureinrichtungen, die den Komplex der Gummifädenfabrik nutzen, die Garantie bekommen, weiter machen zu dürfen (...)."

Quelle: Frangenberg, H. (2016)
Kölner Stadt-Anzeiger, Köln, Stadtentwicklung: Das entsteht..., verfügbar unter: http://www.ksta.de/23840816 (13.02.2017).

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